Spätaussiedler: Deutsche Staatsbürgerschaft für deutsche Repatriates
Die Route für ethnische Deutsche aus dem ehemaligen Ostblock – Vorfahren und Rekorde – schwer und unterscheidet sich von gewöhnlicher Abstammung.
Spätaussiedler sind ethnische Deutsche aus der ehemaligen Sowjetunion und anderen Ostblockstaaten, die sich in Deutschland niederlassen und die Staatsbürgerschaft durch ein spezielles Aufnahmeverfahren nach dem Bundesvertriebenengesetz (BVFG) und § 7 des Staatsangehörigkeitsgesetzes erwerben. Es beruht auf dem Nachweis der deutschen ethnischen Herkunft, Abstammung und allgemein einer Verbindung zur deutschen Sprache.
Wer Spätaussiedler sind
Der Begriff umfasst ethnische Deutsche, deren Familien sich vor Generationen im Russischen Reich, der Sowjetunion und anderen osteuropäischen Staaten niedergelassen haben und die nach 1945 mit Vertreibung oder Diskriminierung konfrontiert waren. Eine spezielle Route ermöglicht es ihnen, nach Deutschland zurückzukehren und die Staatsbürgerschaft zu übernehmen und diese gemeinsame Herkunft anzuerkennen.
Wie die Route funktioniert
Es läuft durch ein Aufnahmeverfahren nach dem Bundesvertriebenengesetz (BVFG), das vom Bundesverwaltungsamt verwaltet wird. Bei der Aufnahme und Umsiedlung wird die Person als Spätaussiedler anerkannt – bestätigt durch eine Spätaussiedlerbescheinigung – und erwirbt die deutsche Staatsbürgerschaft nach §7 des Staatsangehörigkeitsgesetzes.
Was Sie beweisen müssen
Kern ist die deutsche Volkszugehörigkeit: Abstammung von deutschen Vorfahren, eine Zugehörigkeitserklärung zum deutschen Volk und allgemein eine nachweisbare Verbindung zur deutschen Sprache. Dies macht die Route stark abhängig von Ahnenaufzeichnungen – die gleiche Archivarbeit wie ein Abstiegsanspruch, der auf einen anderen rechtlichen Test angewendet wird.
Wie es sich vom Abstieg unterscheidet
Gewöhnliche Abstammung fragt, ob die deutsche Staatsbürgerschaft ungebrochen an Sie weitergegeben wurde. Die Spätaussiedler-Route fragt stattdessen, ob Sie ein ethnischer Deutscher sind, der Anspruch auf Aufnahme und Umsiedlung hat. Beide drehen sich um Abstammung und Dokumente, aber die rechtliche Frage – und das Verfahren – sind unterschiedlich.
Ist das dasselbe wie Staatsbürgerschaft nach Abstammung?
Nein – es ist eine separate Route, die auf ethnischer deutscher Herkunft und Aufnahme basiert, obwohl beide von Ahnenaufzeichnungen abhängen.
Muss ich nach Deutschland umziehen?
Die Route basiert auf der Aufnahme und Umsiedlung in Deutschland, im Gegensatz zu einer Abstiegsbestimmung aus dem Ausland.
Was beweist die deutsche ethnische Herkunft?
Abstammung von deutschen Vorfahren, eine Zugehörigkeitserklärung zum deutschen Volk und allgemein eine Verbindung zur deutschen Sprache.
